„Das Toilettenchaos auf dem Theaterplatz ist ja schon peinlich genug für eine Stadt wie Krefeld. Es zeigt, dass die Stadt sich nicht ernsthaft um ihre Drogen kranken MitbürgerInnen kümmern möchte“, interpretiert LINKE Ratsherr Basri Cakir die Posse um Auf- und Abbau der Anlage.
„Viel schlimmer als das Chaos vor dem Theater ist aber die Tatsache, dass am Wochenende niemand da ist, der im Notfall helfen kann. Das beginnt bei der Reinigung der Toilette und setzt sich fort, wenn am Theaterplatz wirklich etwas passiert und die Streetworker und Sozialarbeiter fehlen. DIE LINKE fordert, eine Betreuung der Männer und Frauen mit Drogenproblemen auch am Wochenende sicherzustellen sowie soziale Angebote und Anlaufstellen aufrechtzuerhalten und einzurichten. Forderungen aus der Bürgerschaft nach dem St.-Florians-Prinzip lehnen wir ab, da es die Probleme nur verlagern würde. Wir weisen in diesem Zusammenhang auch noch mal ausdrücklich darauf hin, dass jeder Mensch nach dem Grundgesetz das Recht hat, sich dort aufzuhalten, wo er möchte“, erneuert Cakir die weitergehenden Forderungen der LINKEN.“